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Seminar für 1900 EUR oder mehrere Kurse? – Wirtschaft: Ausbildung und Praktika

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ich bin Fachinformatiker SI und möchte mich weiterbilden. Ich könnte ein 5-tägiges Seminar für 1900 EUR besuchen z.B.
http://www.linuxhotel.de/sa-fort.html. Inhalte:
- Shell Programmierung, reguläre Ausdrücke
- Netzwerk Grundlagen
- Webserver Apache
- DNS: Nameserver bind 9
- Mailserver: SMTP und IMAP
- Sicherheit, Verschlüsselung, SSH
- Squid, Firewall
- Einheitliche Benutzerverwaltung im heterogenen Netzwerk mit PAM,NSS und Samba
- OpenLDAP als Benutzerdatenbank

Auf der anderen Seite ist das viel Geld. Damit könnte man mehrere Kurse bei IHK und VHS belegen:
1) Aufstiegsfortbildung Ausbildereignung: 490,00 EUR + 153,39 Prüfungsgebühr
2) Grundlagen der Rhetorik – Frei 56 EUR
3) C-Programmierung unter Linux 100 EUR
4) Apache Webserver 100 EUR
5) div. englisch-Kurse
6) einige Bücher über Linux kaufen…

Ich möchte hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen; mir ist bewusst, dass es z.T. verschiedene Inhalte (Seminar <==> VHS,IHK) sind. Aber die Inhalte, die im teuren Seminar vermittelt werden, könnte ich mir auch selbst beibringen. Kostet zwar viel mehr Zeit, ist aber machbar. Wohingegen ich mir die Inhalte bei der IHK “Ausbildereignung” nicht beibringen kann. Ausserdem erhält man bei dem Seminar eine Teilnahmebestätgung und bei er IHK legt man eine Prüfung ab. Die Frage ist einfach: Gibt man so viel Geld nur für ein 5 tägiges Linux-Systemadministration Seminar aus oder gibt man es lieber für diverse Kurse für Rhetorik, Ausbildereignung, englisch, bücher… aus was meint ihr dazu? hat vielleicht jemand, die Ausbildereignungskurs bei der IHK durchgeführt? ist dieser empfehlenswert? Es gibt auch schöne hotels in denen wir schon Seminare abgehalten haben und alles war tip top echt super Rhön Hotels.

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November 18th, 2009 at 2:03 pm

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FH = UNI – Bachelor-Studium für Computerlinguisten

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Nein, finde ich nicht. 2 jahre aufwenden für ein theoretisches fundament aus fachbezogenem allgemeinwissen, von dem sicher einiges haengenbleibt, auch wenn der grossteil fuer die spaetere praxis irrelevant sein wird, finde ich voellig o.k.!Dagegen hat hier auch niemand etwas einzuwenden. Nur dagegen, dass Du anscheinend der Meinung bist, an einer FH wuerde einem eben dieses nicht vermittelt werden. Schau Dir doch mal die Studien- und Pruefungsordnung einer FH an und Du wirst feststellen, dass hier keineswegs industriekonforme Fachidioten ausgebildet werden, die zu selbstaendigem Denken nicht faehig sind. das dies nebenbei ein aussiebe-prozess ist auch. und ich bleibe dabei: die eigenverantwortung fuer das bestehen der (vor-)diplompruefungen ist eine groessere (vergiss mal ganz schnell die anforderungen fuer irgendwelche scheine). Aussiebeprozess bei uns im Grundstudium: Von 120 haben weniger als 50 das Vordiplom gepackt, danach folgte die Aufteilung in drei Studiengaenge (Nachrichtentechnik, technische Informatik, Softwaretechnik, wie an der Uni auch, nur die Bezeichnungen sind anders). Die Anforderungen an der Uni fuer’s Vordiplom waren vergleichsweise laecherlich. Schwierig gestaltet sich an der Uni hoechstens, einen Pruefer zu finden, der sich die paar Stunden Zeit nimmt, einem eine Pruefung abzunehmen, weil er der Meinung ist, dass sein Forschungsauftrag durch seinen Lehrauftrag nur leidet. Toll findet, haben wir wohl schon grundsaetzlich andere einstellungen.

Written by admin

November 3rd, 2009 at 3:13 pm

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