pkucn-edu

Archive for September, 2010

Politische Begriffe erlernen ist nicht leicht/schwer?

without comments

Es ist für mich eine äußerst befriedigende Vorstellung, dass eine Zigarette vom Airbag irgendwo im Gesicht ausgedrückt wird.Es ist wirklich so in Deutschland. Diese Statement ist kein Einzelfall und wir hassen uns, unser Leben und das Leben anderer. mal eine Frage: was haltet ihr eigentlich davon, wenn wir als Methode der Selbstbestrafung von Gesetzen, Verordnungen und der typischen deutschen Art sie anzuwenden auf “englische Küche” umsteigen würden. Damit ist nicht die Küche gemeint, die ihr denkt. Also keine Küche mit Gastro Artikel, Salz, Pfeffer und so weiter, sondern die politische Küche, d.h. die Zusammenstellung der Politikern und so.Um so zu werden, denke ich dass man sich dazu gut ausbilden muss. Also sehr gute Vorraussetzungen. Diese erlernt man durch viele Möglichkeiten. Meint Ihr das könnte den allgemeinen Umgangston “in diesem, unserem Lande” (H. Kohl) etwas erträglicher machen. Aus irgendeinem Grund haben Pubs in der Nähe von Bahnhöfen was besonders Grauenhaftes an sich, eine ganz besondere Art, schlampig zu sein, und auch die Schweinefleischpasteten zeigen eine besondere Art Blässe. Schlimmer noch als die Schweinefleischpasteten sind aber die Sandwiches. Es hat sich in England eine Überzeugung festgesetzt, wonach ein Sandwich interessant oder ansprechend oder auf irgendeine Weise appetlich zu gestalten etwas Sündiges ist, das nur Ausländer tun. “Trocken müssen sie sein”, ist die irgendwo tief im kollektiven Nationalbewusstsein begrabene Vorschrift, “zäh müssen sie sein. Wenn man die Mistkerle unbedingt frisch halten muss, tut man’s, indem man sie einmal die Woche wäscht.” Und durch das Essen von Sandwiches in Pubs an Samstagmittagen versuchen die Briten dann, für ihre nationalen Sünden zu büßen, egal, welche das auch gewesen sein mögen. Sie sind sich ganz und gar nicht klar darüber, welche Sünden das sind, und sie wollen es auch gar nicht wissen. Aber um welche Sünden es sich auch handelt, sie werden reichlich gebüsst durch die Sandwiches, die man sich reinzwingt. Wenn es noch irgendwas Schlimmeres als die Sandwiches gibt, dann sind es die Würste gleich daneben. Freudlose Röhren voller Knorpel in einem Meer aus irgendwas Heißem und Traurigem, in denen ein Plastikspiess in der Form einer Kochmütze steckt: ein Denkmal, hat man den Eindruck, für irgendeinen Küchenchef, der die Welt hasste und vergessen und allein zwischen seinen Katzen auf einer Hintertreppe in Stepney starb. Die Würste sind für diejenigen, die wissen, was ihre Sünden sind,und die für etwas Besonderes büßen möchten (Douglas Adams, “Macht’s gut, und Danke für den Fisch”, Kap. 12)

Written by admin

September 15th, 2010 at 1:53 pm

Posted in Politik